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Start der Plattform Ursprung

Die im Rahmen des LEADER-Kooperationsprojekts Lokal Global entstandene Plattform ist nun online. Mitmachen kann man hier:

Ursprung Murau

04.-06.04.2019

Naturpark Auszeit Symposium

Das diesjährige Symposium beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur

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der Holzwelt Murau

12 Persönlichkeiten zeigten, was es bringt sich weiterzubilden: Alois Wallner, ein Pensionist der nun als LIMA-Trainer, Menschen ab 55 Jahren beibringt, wie man seine mentalen Fähigkeiten auch im Alter fit hält. Josef Schnedlitz, der Gastronom, der sich immer wieder weiterbildet und sagt: „Bildung fliegt einem nicht zu, man muss die richtige Maßnahme für einen finden, dann bringt es auch etwas!“ Gregor Regner, der Konditorweltmeister, der seine Lehrjahre genossen hat und beim Training für die Weltmeisterschaft für sich sehr viel gelernt hat. Melanie Reif, die Apothekerin, die eine Lehre gemacht hat, aber auch die Allgemeinbildung nicht zu kurz kommen lassen wollte und so Lehre mit Matura gemacht hat, um schlussendlich studieren zu können. Stefan Kalcher, der erst über Umwege von der HTL zum Gesundheitspfleger, hin zu seiner großen Leidenschaft, der Landwirtschaft gefunden hat. Michael Hebenstreit, der Unternehmer, der sich als Spätberufener über Internet-Workshops, Webinare und Youtube gebildet hat, um endlich „Gas geben zu können. “ Tobias Ecker, der Musiker, der viel unterwegs ist, es liebt zu musizieren und dieses Wissen nun an junge Menschen im Borg Murau, weitergibt. Marianne Reichl, die Pensionistin, die nun als Holzweltbotschafterin aktiv ist und nebenbei noch ein Seniorenstudium für Geschichte in Klagenfurt absolviert und auch NaturLese-Trainerin ist. Monika Nagele, die Unternehmerin, die auch Kosmetikerin, Masseurin, Kommunikationstrainerin ist und nun auch Studentin, um Ihr Talent noch weiter zu fördern, wird sie auch Mediatorin. Johanna Kaltenegger, die Innovationsmanagerin, die schon auf der ganzen Welt unterwegs war und schließlich den Jagdkurs im Murtal absolviert hat, um die Region und die Menschen besser kennen zu lernen. Tanja Edlinger, die Tischlerin, die nach Kuchl gegangen ist, um das „Tischlern“ zu lernen und nun das Unternehmen Ihres Vaters übernehmen wird. Natalie Schwarz, die PR-Lady, die vom anderen Ende der Steiermark nach Klagenfurt zum Studieren gegangen ist, um schließlich in der Brauerei Murau Ihre Leidenschaft die Öffentlichkeitsarbeit, auszuleben. 12 so unterschiedliche Lebensläufe und alle fühlen sich in der ländlichen Region (Holzwelt Murau und Murtal) äußerst wohl und können hier das Gelernte auch aktiv umsetzen. Eine Inspirationsquelle für alle Menschen vor Ort.
In den Studien wurden die Chancen und Herausforderungen für Bildung im ländlichen Raum aufgezeigt. Laura Reutler fand heraus, dass 87% der Menschen in der Region sich gerne weiterbilden würden und das auch in ihrer Freizeit, egal ob für private oder berufliche Zwecke. Das Potenzial ist somit vorhanden, nur müssen die Angebote besser auf die potenziellen KundInnen abgestimmt werden. Dabei kommt der Holzwelt Bildung, die alle Bildungseinrichtungen ja vernetzt eine tragende Rolle für die Zukunft zu. Auch hier gilt „teilen macht stark und wer miteinander arbeitet multipliziert“. Christina Gressenberger plädierte für eine Wiederbelebung des Lernfestes als Imageplattform für die regionale Bildungslandschaft.
Bei der Podiumsdiskussion erzählte Gerhard Gugg, dass er seine langen Autofahrten für Fortbildung nutzt, indem er sich Bücher vorlesen lässt. Der positive Nebeneffekt „man kann sich auch auf den Verkehr besser konzentrieren.“ Michael Hebenstreit sieht in einer „digitalen Informationsdrehscheibe für Bildung“ eine große Chance, wie Vernetzung in Zukunft besser funktionieren kann. Franz Bäckenberger weist darauf hin, dass sich SeniorInnen mehr Kurse und Workshops zum Thema Gesundheit wünschen würde. Sarah Aldrian (MA) zeigte auf, dass die Chancen im ländlichen Raum durch die digitalen Medien gestiegen sind, es ja bereits Montagsakademien gibt, die Wissen in die Peripherie transferieren und Lernen im ländlichen Raum ohnehin ein Zukunftsthema ist, denn Störungen halten sich hier in Grenzen.
DI Franz Rodlauer, Obmann der HolzweltBildung, zeigte sich mit der Veranstaltung höchst zufrieden, denn es unterstreicht wie wichtig Netzwerkarbeit ist und dass es viele wertvolle Beiträge gibt, um das Lebenslange Lernen in ländlichen Regionen weiter und stärker zu vermarkten.

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