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Die Auszeit-Montage haben wieder begonnen. Relevante Themen und interessante Persönlichkeiten erwarten Sie hier.

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NaLeMu – nichts leichter als Natur lesen?

Am 06.10.2018 öffnete das NaturLese-Museum das erste Mal seine Pforten. Den ganzen Winter über geöffnet, ist es für Groß und Klein ein sehenswertes Ausflugsziel.

Entdecken Sie das NaturLese-Museum...

Schwerpunkt Holz



Holz ist seit Jahrhunderten der Faktor, der existentiell zur Entwicklung der Region beigetragen hat und so zum Inhalt regionaler Identifikation geworden ist. Mit der Gründung des Holzmuseums in St. Ruprecht-Falkendorf, der Entwicklung der „Steirische Holzstraße“ und der Landesausstellung „Holzzeit“ 1995 hat das Phänomen Holz viele verschiedene Facetten und Bereiche dazu gewonnen. Die Holzwelt Murau verfolgt Visionen, die über die üblichen Zuschreibungen von wirtschaftsorientiertem Branding hinausgehen sollen. Die Holzwelt Murau ist Impulsgenerator und Provider von Strukturen und Netzwerken. Holz als verbindendes Thema, als treibendes Motiv zwischen den Entwicklungsflüssen, findet in und um Murau einen vernetzten Ansatz, die Stärken und Ressourcen der Region in Zukunft zu nutzen.


Ergebnisse/Effekte:

150.000 Lärchenpflanzen wurden gepflanzt (750 ha)
1.500 ha Waldpflegemaßnahmen (Dickungspflege, Stammzahlreduktion, Erstdurchforstung)
20.000 lfm Forstwege werden gebaut
2.600 kg Lärchenzapfen wurden geerntet für die Saatgutgewinnung (ca. 3,0 Mio Pflanzen für eine Fläche von 5.000 ha)
10 ha Lärchenwiesen sind entstanden

Projektkurzbeschreibung:

Die Holzwelt Murau investiert mit dem LEADER-Projekt „Lärche offensiv“ in eine in Vergessenheit geratene Schönheit – die Lärche (Larix). Sie ist der Baum der Zukunft, das aus gutem Grund.

In den letzten vier Jahrzehnten verschwand die Lärche immer mehr aus den heimischen Wäldern, somit aus dem Bewusstsein der Menschen. Mit dem LEADER-Projekt „Lärche offensiv“ fördert die Holzwelt Murau deshalb gezielt die Baumart Lärche.
Warum die Lärche? Vor allem zum Bezirk Murau, der sich in einem inneralpinen Raum mit rauen klimatischen Bedingungen befindet, passt die Lärche perfekt – hat der mystische Baum doch so einiges zu bieten.
Der Tiefwurzler hält im Gegensatz zu dem Flachwurzler Fichte Wind und Wetter viel eher stand. Die zähe Lärche ist weniger sturmanfällig, ist resistenter gegen Schädlinge und stärkt zudem den Waldboden. Auch das Wild kann der Lärche weniger anhaben. Neben den positiven Effekten für den Wald bringt ein höherer Lärchenanteil aber vor allem eine willkommene Auflockerung des eintönigen, dunklen Fichtenwaldes. Vor allem im Frühjahr, wenn die Lärche mit ihren frischen, grün-purpurroten Knospen blüht und im Herbst wenn das Nadelkleid der Lärche von hellgrün auf golden wechselt
„Da die Lärche im Bezirk Murau vom niedrigsten Punkt in Dürnstein bis auf den Rücken des Prebers vorkommt, kann jeder Waldbesitzer von den Vorteilen einer Förderung der Lärche profitieren“, so Harald Kraxner, Geschäftsführer der Holzwelt Murau.

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